Wir sind die ersten die ziehen,
Voran in jede Schlacht.
Sind die letzten die noch stehen,
Gegen jede Übermacht.
Verehrt und angespieen,
Das ist des Söldners Pech.
Doch wir lieben unsre Freiheit
Und sind keines Herren Knecht.
Keiler heya, heya,
Keiler heya hooo.
Keiler heya, heya,
Keiler heya hooo!
Wir sind die größten Zecher,
Jedem Wirt sind wir ein Graus.
Voller Met sind unsre Becher
Jede Hure nimmt Reißaus.
Schon hört man's in der Ferne,
Donnerhall und Kriegsgeschrei.
Denn wir marschieren wieder,
Auf zur nächsten Keilerei!
Keiler heya.....
Ich hab heut Nacht von Biergitt geträumt, sie stand auf allen Wegen,
Sie winkte und sie rief nach mir so laut.
Sie sprach mein Leben sei verwirkt, ich solle mit ihr gehen,
Ein gutes Ale sei längst für mich gebraut.
Da wußte ich, es war die Zeit
hinaus ins Feld zu ziehen,
Mit Schwert und Schild und Axt
den Feind zu stelln.
Ich jagt den Pict, ich jagt den Orc,
ich schlug der Feinde viele,
Doch an dem letzten Orc mein Schild zerschellt.
Doch an dem letzten Orc mein Schild zerschellt.
Er schlug mich schnell, er schlug mich hart,
ich mußt ihm unterliegen.
Geborsten waren Schwert und Axt und Schild.
Das Blut es troff mir aus dem Haupt,
es ronn aus allen Gliedern.
Geborsten waren Hand und Leib und Bein.
Geborsten waren Hand und Haupt und Bein.
ich sank ins kühle, nasse Grün,
erwartend Biergitts Segen,
Das Ende meines Weges war erreicht,
Als endlich Biergitt mir erschien,
gekommen war die Zeit
Und ihre Arme waren auch so weit!
Und ihre Arme waren auch so weit!
Ich hatt heut Nacht von Biergitt geträumt,
es gibt ein ewig Leben
Mit Horn und Uisque beatha und
Ale mit Schaum,
Oh oh, das war mein Traum.
Oh oh, das war mein Traum.
|:Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren
Müssen Männer mit Bärten sein :|
Chorus:
Jan und Hein und Klaas und Pit - die haben Bärte, die haben Bärte
Jan und Hein und Klaas und Pit - die haben Bärte, die fahren mit
|:Alle, die Weiber und Branntwein lieben
Müssen Männer mit Bärten sein :|
Chorus
|:Alle, die mit uns das Walroß töten
Müssen Männer mit Bärten sein :|
Chorus
|: Alle, die Tod und Teufel nicht fürchten
Müssen Männer mit Bärten sein :|
Chorus
|: Alle, die endlich zur Hölle mitfahren
Müssen Männer mit Bärten sein :|
Chorus
Hört ihr Leut' und laßt euch sagen
Euer Stündlein hat geschlagen
Was kann schöner sein, als ein Söldnerschwein zu sein
Was kann schöner sein im Leben
Als zu nehmen statt zu geben
Was kann schöner sein, ...
Ja, was kann schöner sein am Siegen
Als für's Töten Geld zu kriegen
Was kann ...
Geld nehm' ich auch von den Armen
Kann mich ihrer nicht erbarmen
Was kann...
Doch hab' ich auch Stolz und Ehre
Als wenn ich von Adel wäre
Was kann...
Chorus
Jede Burg auf dieser Erden
Soll ein Raub der Flammen werden
Was kann...
Weiber sind stets leicht zu kriegen
Wenn sie erst am Boden liegen
Was kann...
Chorus
Ist mein starker Arm von Nöten
Werd' ich eure Feinde töten
Was kann...
Lieber sterb' ich aufrecht stehend
Als auf Knien um Gnade flehend
Was kann...
Chorus |
All Voll, all voll, all voll, all voll. All voll, all voll
Bist Du voll so lege dich nieder
Steh früh auf und völle dich wieder
Das ganze Jahr den Abend und den Morgen.
Wein und Bier aus Faß und Krug
Saufe aus in einem Zug
Das ganze Jahr den Abend und den Morgen.
All Voll...
Riechst du aus dem Maul nit nach Rosen
Willst aber dennoch die Mägdlein liebkosen
Das ganze Jahr den Abend und den Morgen.
Schläfst des Nachts du dann in der Gosse
Schmutz und Unrat dein Schlafgenosse
Das ganze Jahr den Abend und den Morgen.
All Voll...
Wein und Bier aus einem Faß
Saufe aus ohn' Unterlaß
Das ganze Jahr den Abend und den Morgen.
Bist du voll so lege dich nieder
Steh früh auf und volle dich wieder
Das ganze Jahr den Abend und den Morgen.
All Voll...
Geraubt...
Hast du sie geraubt so lege sie nieder,
nimm sie hart und tu es gleich wieder.
Den ganzen Abend und den Morgen.
Geraubt...
Ich lieg in meiner Taverne
und die kleine, Rote auf mir.
Ich stolper nach vorn,
Verlier mein Horn,
Rabimmel, Rabammel Rabumm.
Der Schnaps löscht meine Laterne,
ich krieche auf allen Vier´n.
Mein Licht geht aus,
Ich kotz vors Haus,
Rabimmel, Rabammel Rabumm.
Wie schön funkeln die Sterne,
in der kleinen Lache vor mir.
Mein Licht ist aus,
Man trägt mich nach Haus,
Rabimmel, Rabammel Rabumm.
Die Kneipe verschwimmt in der Ferne,
mein Würgen klingt durch die Nacht.
Ich bin so blau,
Ich arme Sau,
Rabimmel, Rabammel Rabumm.
Man legt mich vor meine Türe,
dort wartet schon meine Frau.
Ihr Nudelholz kracht,
Dann wird es Nacht,
Rabimmel, Rabammel Rabumm.
Noch hör ich sie leise fluchen,
doch das ist mir völlig egal.
Ich will meine Ruh,
Die Alte schlägt zu,
Rabimmel, Rabammel Rabumm.
Und bald schon dämmert der Morgen,
mein Kopf passt nicht durch die Tür.
Ich piss an den Schrank,
ins Bett ich wank,
Rabimmel, Rabammel Rabumm.
Hoch steht am Himmel die Sonne,
mein Weib prügelt mich aus dem Bett.
Doch bin ich gut drauf,
der Anker macht auf,
Rabimmel, Rabammel Rabumm.
Chorus:
Ja Wein, Weib und Gesang
Und das Ganze ein Leben lang
Wenn das nicht mehr wär´ ich armer Tor
Ja dann wär mir Angst und Bang
schlaget an das erste Fass
Denn der Wein schlichtet größten Haß
Er benebelt die Sinne und schlägt auf die Stimme
Aus jedem Tenor wird ein Baß
Chorus:
Mannen hebet an Euren Kilt
Für die Weiber ein lustiges Bild
Doch wer sich nicht traut, weil er klein ist, lieber schaut
Der verstecke sich hinter sein´ Schild
Chorus:
Weiber knöpft auf Euer Hemd, aber schnell
Denn die Mannen lieben Blusen ohne -I-
Bleibt das Hemd zu bis oben kriegt ihr keinen Mann zum toben
Tut ihr´s doch, gibt´s Gejaul und Gebell
Chorus
Ja das Lied hat Euch Spaß gemacht
Doch ich seh´,es hat nichts gebracht
Drum pack ich die Laute und spiel andren Leuten
Meine ganze Liederpracht-- über......
Chorus |