Die letzten Tage des Jahres....

Tretet ein und labt euch an Met, Bier und den Speisen.
Gerhard
Hauptmann
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Gerhard »

Der Hauptmann zwinkert Castus zu um meint "Ich küsse Vardas nur, wenn sie hübsch ist!".
Er packt mit an, dass es eine große Tafel wird, nimmt sein Bier dankend entgegen und macht es sich gemütlich. Es geht ja wohl länger...
Der Hauptmann sorgt für dich; fürchte dich nicht !!!!

Thorben
Keiler
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Thorben »

Thorben runzelt die Stirn und seufzt. Varda, Taverna, Tempus, Orome, Tulkas, Lucis Dei, Rofa...

So viele Facetten menschlicher Sehnsüchte, Überzeugungen, Leitlinien und Hoffnungen.

So viele Lehren, Parabeln und Geschichten. Thorben war gespannt auf die Geschichte von Castus. Erwartungsvoll sitzt er da und seine Gedanken wandern zu den Geschichten, die den Schädel eines Rofageweihten umranken und zu dem Symbol eines alten Bekannten, das ihn ziert.
Keiler die hard!

Castus
Keiler
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Castus »

Als erstes vergewissert er sich das alle etwas zu trinken haben...

„Als erstes möchte ich einmal sagen, das ich wirklich froh bin wieder hier zu sein und ich mich einfach freue euch alle wohlauf zu sehen. Auf euch...“
Er hebt den Krug und sieht sich nochmal in der Runde um...
„Also...wo fange ich an. Nachdem ihr auf dem Schiff wart, habe ich die persönliche Leibgarde von Lady Josephine von Thanor kennengelernt. Ich hatte dann ein längeres Gespräch mit ihr. Es ging um euch, mich, meine Familie und meine Pläne. Ich muß zugeben, das ich zu dieser Zeit nicht wirklich einen klaren Plan hatte. Es gab Gedanken zum Calad Amdir, der heilige Berg Noradors, zu gehen. Ich wollte sehen wie es in meiner Heimat...,“ hier stockt Castus etwas, „...in Armatia ausschaut, wie es meinen Eltern geht. Außerdem wollte ich versuchen Ranulf zu finden und dann wieder hierher zurück. Lady Josephine eröffnete mir dann etwas anderes. Ich sollte für sie durch das Land reisen und versuchen zu erfahren, was die einfachen Leute mittlerweile von den Esori wissen. Ihr wisst es am besten, wo man suchen sollte...“ fügt er lächelnd hinzu. „In Tavernen und unter Soldaten bleibt kein Geheimnis lange ein Geheimnis. Die meisten sind einfach zu schwatzhaft.
Ich habe den Auftrag also angenommen und bin am nächsten Tag losgezogen. Zunächst in Richtung Süden nach Wolfsbrück und dann dem Fluß nach Norden folgend bis nach Armatia in Adamantis.“
Er nimmt einen Schluck....
„Was dort passiert ist vielleicht ein anderes mal,“ bricht er diesen Teil seiner Reiseerzählung ab.

„Von dort aus bin ich weiter in Richtung Norden, bis zur Feste Finsterwall, der Heimat der 4ten Löwenpranke, direkt am Wall. Dort blieb ich einige Zeit. Es gibt dort viele kleinere Orte, nette Leute dort. Kriegerisch bis ins Mark und immer zu Späßen aufgelegt. Stell dort eine falsche Frage und sie jagen dich mit Mistgabeln und Fackeln aus dem Dorf. Dort bin ich fast einem Legaten in die Arme gelaufen.“
In Richtung derer die noch nicht in Norador waren, erklärt er...
„Absolut humorlose Kerle, fast wie der Herr Gideon. Hätte mich beinahe einsperren lassen, nur weil ich nach den Esori gefragt habe. Danach musste ich verschwinden. Schnell und möglichst ohne Spuren zu hinterlassen. Die Kerle sind wie Bluthunde. Also ging ich zum Calad Amdir...um...um vielleicht etwas erleutet zu werden...“
Etwas entschuldigend blickt er in Thorbens Richtung.
„Es ist schwer zu erklären was man fühlt wenn man als Noradorer den Calad Amdir nach so langer Zeit wieder sieht. Im Sommer noch liegt Schnee auf den Gipfeln. Es war unglaublich. Ich wanderte mit dem ersten Sonnenstrahlen zum Heiligtum von Varda um dort zu beten und....ich weiß nicht...in der Hoffnung etwas zu finden. Gefunden hab ich was. Einen alten Mann. Er hat mir merkwürdige Dinge erzählt. Ich dachte erst er sei einer von den Priestern, die dort am Berg leben. Erstaunlicherweise hat er mit keinem Wort Varda erwähnt. Ich blieb einige Tage bei ihm. Er sprach viel über den Berg und über die Sterne am nächtlichen Himmel. Das man sie hier besonders gut sehen könnte. Er hatte einige Aufzeichnungen darüber. Allerdings habe ich nichts davon verstanden,“ ergänzt er lachend.
„Natürlich wollte er wissen was ich hier will, da ich offenbar nicht so ein glühender Anhänger Vardas war, wie die die sonst den Berg besteigen. Er hat da noch einige unschönere Bezeichnungen gebraucht. Irgendwann erzählte ich ihm von der Sache in Quirin, von dem was Krümel passiert ist. Ehrlich gesagt, wusste ich nicht mal ob er wirklich zugehört hat. Er hat die ganze Zeit nur die Sterne angestarrt und in seinem Buch rumgekritzelt. Irgendwann hab ich garnichtmehr auf in geachtet und nur geredet...bis zu dem Zeitpunkt als ich bemerkte das kratzen seiner Feder aufgehört hatte. Er hat mich angestarrt. Nur angestarrt. Dann sagte er mir `was dir fehlt ist eine Aufgabe, Bursche`...und ging schlafen.
Am nächsten Tag hab ich wohl etwas länger geschlafen, jedenfalls war er schon vor mir wach und nicht mehr da. Ich ging dann jagen und kam erst einige Stunden später zurück. Dann war ein weiterer Kerl da. Der Mann war offensichtlich ein stirischer Händler. Er handelte mit allem Möglichen. Er legte mir Steinklumpen auf den Tisch. Zunächst habe ich nicht verstanden was das sollte. Jaron, der Händler, erzählte mir das es Erz vom Calad Amdir sei. Geschichten erzählten davon das es gewisse Fähigkeiten hätte. Die Priester Vardas nutzen es und rituelle Gegenstände herzustellen. Allerdings hab ich noch nie etwas davon gehört...und offenbar war Jaron ein Trinker. Jedenfalls leerten wir in den nächsten Stunden mehrere Flaschen von was weiß ich alles. Als ich...mal raus musste, bemerkte ich erst draußen das ich eins der Erzstücke mitgenommen hatte. Ich sah es mir nocheinmal an. Es schimmerte im Licht der Sterne. Ich kann es nicht beschreiben, aber ich würde fast sagen das es mich glücklich gemacht hat...“.

Castus sieht in die Runde, offenbar um zu sehen ob ihm jemand glaubt...

„Was auch immer ihr darüber denkt. Ich konnte nicht aufhören darüber nachzudenken. Ich habe dann nach dem Händler gesucht und ihn im nächsten Dorf gefunden. Er versprach mir auf dem Rückweg aus Dun Tor wieder hierher zu kommen und mir genügend mitzubringen um eine Waffe herstellen zu können. Nur ist der Calad Amdir ein erloschener Vulkan und Thorgrimm hat mir mal erklärt, das Erze aus vulkanischem Gestein nicht zum schmieden taugen weil sie durch die Hitze...“, Castus gleitet etwas ab in eine Lehrstunde des Zwerges und erzählt von Metallen, Erzgewinnung und noch mehr langweiligen Zeug. Nur einer in der Runde hört offenbar interessiert zu.

„Sei`s wie es sei. Es gab ja immer noch meinen Auftrag. Ich zog also erstmal weiter und landete wieder mal in einem Feldlager der Armee. Hier fand ich einige Hinweise auf die Esori. Offenbar gibt es in den größeren Städetn jetzt einen neuen Modetrend bei den Damen, der stark an die Kleidung dieser Esori Schlampe erinnert.
Jedenfalls hatte ich mich in dem Lager einquartiert und war am Abend in der Schankstube des Lagers um mich etwas abzulenken. Es ergab sich zufällig das einige der Soldaten würfelten und noch jemanden suchten der mitspielt. Sagen wir mal, der Abend lief gut für mich. Einer der Soldaten sah das etwas anders und..“, in Richtung des Hauptmanns,“....ich weiß bis heute nicht, warum mir Thorgrimm diese Würfel wieder gegeben hat. Außerdem waren sie schon etwas betrunken und dann kam was kommen musste. Er hatte mich am Kragen, zeterte etwas von `Falschspielerei`, wie immer und dann hat mich etwas gerettet. An einem weiteren Tisch hatte sich jemand mit einer Zwergin angelegt und sie war gerade dabei ihm seine Eier zu zerquetschen.
Ich hatte sie schonmal gesehen. Eine Schmiedin, von der die Soldaten fast ehrfüchtig und mit einigen Respekt sprachen. Irgendwie erinnerte sie mich an Thorgrimm. Jedenfalls kam mir da eine Idee. Wer kann schon besser schmieden als die Zwerge..? Und wer könnte mir hier helfen, das Erz zu veredeln..?“
Gewinnbringend sah er seine Freunde an, als wartete er auf Zustimmung, Schulterklopfen oder etwas ähnliches. Da nichts dergleichen passierte, winkte er Lina mit seinem leeren Krug zu um nachzuordern.

„Ich nutzte also die Ablenkung um zu verschwinden und hab mich gleich zu Brasa`s Feldschmiede aufgemacht. Sie hat sich etwas Zeit gelassen, also hab ich in ihrer Esse schonmal ein Feuer angefacht und es mir gemütlich gemacht. Kurz gesagt, als sie kam hat sich das ganze als Fehler herausgestellt. Sie kann noch deutlich sturer als Thorgrimm sein. Sie hätte mich fast erwürgt und hat gedroht mir mit ihrem liebsten Schmiedehammer den Schädel einzuschlagen wenn ich nicht verschwinde. Also hab ich mich gefügt und bin weg. Damit war dieser Plan zunichte gemacht.
Ich bin dann zurück zu meinem Sternen liebenden Freund um auf den Händler zu warten. Einige Tage danach kam er endlich. Ausreichend Erz hatte er dabei. Nur hatte sich seine Vorstellung zur Bezahlung etwas verändert. Der Preis hatte sich verdoppelt. Mir bleib nichts anderes übrig als zu bezahlen. Das reisen wurde mit soviel Gepäck nicht einfacher. Ich musste mir einen Karren besorgen um das Erz zu transportieren. Ich verabschiedete mich und bekam von ihm noch ein Geschenk für den Weg...“, seine Hand wandert zu den blau und weißen Perlen an seinem Gürtel,“...und dann hat er etwas gesagt, was ich nicht gleich verstanden habe. `Verliere niemals den Glauben und die Hoffnung, denn sie sind niemals verloren. Sie werden es sein, die dich durch schlimmste Not und tiefste Finsternis leiten`. Erst als ich im Hafen von Leuenfels auf das Schiff ging, hat ein Priester Vardas noch einen Segen gesprochen. Es waren dieselben Worte.“ Er nimmt einen Schluck und seine andere Hand ruht auf den Perlen.
„Dann hab ich mich auf den Rückweg nach Neu Firnheim gemacht. Hier wartete bereits eine Nachricht auf mich. Die Fürstin von Thanor hatte sich auf einen Landsitz zurückgezogen um sich mit einigen Leuten zu beraten und die letzten Tage des Sommers zu genießen. Zunächst habe ich mich darum gekümmert das Erz von der dortigen Garnison nach Leuenfels bringen zu lassen und bin dann dahin. Nur wichtige Leute da. Sir Camaris, der Lichtbringer Gideon, Sir Thalian, Lady Isabella...“, sein Blick wandert zu Albert,“... um nur einige zu nennen.“

„War eine lustige Runde...jedenfalls bis ich einem weiteren Gast in die Arme gelaufen bin. Warum auch immer, die Zwergin Brasa war ebenfalls da. Der Blick hätte mich wahrscheinlich sofort töten sollen, allerdings hat sie recht schnell begriffen das ich auf persönliche Einladung der Fürstin da war. Dazu von den wichtigen Leuten persönlich begrüßt zu werden, hat sein übriges getan. Ich glaube das hat sie letztendlich neugierig gemacht...und der Befehl der Fürstin mir zu helfen,“ fügt er grinsend hinzu.
„Jedenfalls hat Brasa den Auftrag, den Bau eines Feldlazarrets der Garnison von Neu Firnheim zu unterstützen. Ich habe mich dann erstmal mit ihr, einem großen Krug Bier und 2 Humpen zusammengesetzt, mich mehrfach entschuldigt und dann haben wir über das Erz und das Problem mit Krümel gesprochen. Sie hatte tatsächlich gute Ideen und ging mit zwergischer Tatkraft an das Problem heran. Sie schlug, verschiedene Vorgehensweisen vor und wir machten uns Gedanken in was für eine Waffe das Erz eingebracht werden könnte. Sie ist zudem auch Runenschmiedin, wie Thorgrimm, und meinte das gewisse Runen hier durchaus auch helfen könnten. Kurz gesagt, es war ein sehr ergiebiger Tag. Dazu bekam ich das Versprechen von Sir Camaris und Herrn Gideon, die Waffe wenn sie fertig ist, noch mit einem Segen Vardas zu stärken.“

„Ich hab mich dann am nächsten Tag nach Leuenfels aufgemacht um das Erz zurück nach Neu Firnheim zu bringen. Dort wartete Brasa bereits auf mich. Es stellte sich heraus, das das Erz brauchbar ist und wir es verwenden konnten...und das Brasa garnicht so übel ist. In manchen Momenten hat sie fast so etwas wie Humor und versteht ihr Handwerk vortrefflich. Thorgrimm wird sie mögen. Allerdings gab es zwei kleinere Zwischenfälle mit ein paar Soldaten während dieser Zeit. Das der eine mich ziemlich ordentlich verprügelt hat, hat ihr sogar gefallen. Ich sollte einfach das Würfeln sein lassen...
Der Rohling der Waffe ist jedenfalls fertig. Jetzt brauche ich Thorgrimm um sie endgültig fertig zu stellen. Dann können wir sie im Frühjahr mitnehmen um Krümel, sollte er noch leben, zu retten oder das Ding dem Nekromnanten in den Arsch zu schieben und in in den Pfuhl zurück schicken aus dem er gekrochen ist...“

Castus leert seinen Humpen mit einem Zug. In der Zwischenzeit hat Lina bereits etwas zu essen gebracht und kommt gerade mit einem weiteren Tablett mit Bier und heißen Gewürzwein zum Tisch...

„Das ist nun meine Geschichte der letzten Monate...“
...ich kann das erklären, Thorgrimm...

Ulrich
Waibel
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Ulrich »

Neugierig lässt Severin seinen Blick zu den Anwesenden wandern. Alle scheinen noch sehr damit beschäfftigt das gesagte aufzunehmen und zu sortieren.

Gerhard
Hauptmann
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Gerhard »

Der Hauptmann hat interessiert zugehört und auch regelmäßig nach Lina gewunken. Nachdem Castus fertig war, musste er erstmal schnell auf den Abort.
Nach ein paar Minuten kam er sichtlich erleichtert zurück und hat sich wieder an die Tafel gesetzt. Er meinte zu Castus:
"Da hast du aber einiges erlebt. Da war es bei mir vergleichsweise langweilig...
Interessant das Thema mit dem Erz und der Waffe, die ihr vorbereitet habt. Da lässt sich sicher darauf aufbauen!"

Er winkte wieder Lina und zeigte ihr an, dass das Bier für Castus auf seinen Deckel geht.

"Gibt es denn auch was neues von den Esori? Das war ja dein eigentlicher Auftrag vor Ort.
Und du meintest, dass du mir Lady Josephine über die Keiler gesprochen hast. Was genau habt ihr denn besprochen?"

"Witzigerweise habe ich kürzlich Besuch von Waibel Volker bekommen, der in der Einheit von Argo dient. Er hat mir diesen Brief geschrieben. Wir sollten unser weiteres Vorgehen mit dem Heerführer abstimmen."

Der Hauptmann warf den Brief auf den Tisch...
Der Hauptmann sorgt für dich; fürchte dich nicht !!!!

Gerhard
Hauptmann
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Gerhard »

Wer auch immer den Brief liest, wird folgendes erfahren... Vielleicht liest ihn auch jemand laut vor...

Keiler, meine geschätzten Kameraden und Waffenbrüder.

Ich hoffe, dass es euch allen gut geht und ihr euch bei bester Gesundheit befindet.
Auch das Reich Quirin leidet noch immer unter den Schrecken der Weißen Pest. Diese üble Seuche haben mit Sicherheit die verdammten Skaven zu verantworten. Dieses hinterhältige Volk giftmischender Ratten ist nur zu gut für dieses feige Vorgehen bekannt.
Da dringliche Angelegenheiten meine Anwesenheit in Harnack gerade unumgänglich machen kann ich dieses Jahr leider nicht persönlich bei euch sein. Ich habe an meiner statt, einen meiner besten Männer als persönlichen Boten zu euch gesandt. Waibel Volker Fuchs ist ein Aufrechter Krieger Quirins und geniest mein vollstes Vertrauen.

Wie ihr wisst, ist es meine Absicht nun Krümels Kampf gegen den Finsteren Nekrmonaten Namak fortzusetzen und vordringlich die Seele unseres Freundes zu befreien.
Ich konnte bei Reichsmarschall Dragan erwirken, dass das Reich Quirin den Cronisorden für einen Einsatz offiziell unterstützt. Zu diesem Zweck stelle ich eine Truppe auf, um den Kampf gegen den Todesritter Hor der nun Krümels Körper besetzt, aufzunehmen. Sowohl der Ordo Pacies Eterna als auch der Orden der zwei Flammen von Onnurth sowie die Templer von Ak’Marant und viele weitere Freunde und Kameraden haben sich diesem Vorhaben angeschlossen.
Hauptmann Gerhard, es wäre mir eine Ehre, wenn ihr und die Keiler euch uns anschließen würdet.

Ser Daniel vom Ordo Pacies Eternae wird das Oberkommando über diesem Heerzug übernehmen. Jene unter euch welche auf der diesjährigen Zusammenkunft des Bundes der Klingen Waren konnten ihn bereits kennenlernen.

Ich habe angefangen mich intensiv auf die Begegnung mit dem Todesritter Hor vorzubereiten. Dragan hat mir dazu auf dem Bund der Klingen den Tamashigiri überreicht. Diese Waffe kommt aus dem Fernen Osten und vermag es Seelen zu Schneiden. Wir hoffen, dass es so möglich ist Krümel und Hors Seelen voneinander zu Trennen.
Im Moment bin ich noch dabei die Geheimnisse dieses Schwertes zu ergründen und habe begonnen mit Arashi der mehr darüber weiß zu trainieren. Wir sind gemeinsam nach Harnak aufgebrochen, um uns Dort mit Live der Hüterin der Seelen eine Hohepriesterin von Onnurths Glauben der zwei flammen zu treffen.

Es ist mein Anliegen, das sie eine Art Seelenanker herstellt, womit wir im Zweifel Krümels Seele sichern können.
Da Krümel nach den Geschehnissen in Londrien den Rofa glauben annahm, bin ich überzeugt das Bruder Torbens Unterstützung dieses Vorhaben bereichern Würde.

Es ist angedacht das sich alle beteiligten Verantwortlichen des Heerzuges im ersten Mond des kommenden Jahres in Quirin treffen, um sich kennenzulernen und die Lage zu besprechen. So können wir unser genaues Vorgehen Planen und die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal nutzen.

Für Krümel!

In waffenbrüderlicher Freundschaft,
Hptm. Argo Schwarzborn, Schwertmeister
Bannerführer des XXI, Banner Quirin
Der Hauptmann sorgt für dich; fürchte dich nicht !!!!

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