Die letzten Tage des Jahres....

Tretet ein und labt euch an Met, Bier und den Speisen.
Castus
Keiler
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Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Castus »

Die Sonne ist bereits untergegangen als ein Reiter auf der Anhöhe vor Niederwern auftaucht. Er zügelt das Pferd und blickt auf das Dorf unter ihm. Rauch kommt aus den Schornsteinen und auf der Straße brennen erste Feuertöpfe. Aus der Ferne erkennt er Lina, die vor der „Rotte“ die Laternen entzündet. Einen Moment lang sieht sie zu ihm herauf, wahrscheinlich auf einen Reisenden mit leichtem Geldbeutel hoffend, die in diesem Jahr recht wenige waren. Dann wendet sie sich ab und verschwindet in der Taverne deren Besitzerin sie nun seit fast 2 Jahren war. Seit dem Tag als Argo die Nachricht von Ulrich und Gunthers Tod überbracht hatte. In dem Moment wusste sie bereits das Paulie niemals zurück kommen würde, obwohl das erst viel später zur Sprache kam. Tage danach hatte der Hauptmann der Keiler ihr die Taverne, die sie schon seit mehr als einem Jahr führte, überlassen.
Fast wehmütig ließ der Reiter den Blick über das Dorf schweifen. Zu lange war er nicht hier, hatte oft an seine Freunde gedacht und ihre Gesellschaft vermisst. Eigentlich wusste er nicht einmal ob sie hier waren. Es ging auf den Winter zu und der erste Frost war nur wenige Tage her. Gewöhnlich sollte sie hier sein. Aber wer wusste schon was in diesem Jahr alles passiert war. Schießlich hatte auch er nicht geplant so lange fort zu sein. Vielleicht waren sie auch in Quirin. Vielleicht war die Arbeit der letzten Monate für nichts gewesen. Vieleicht würde der Hauptmann ihm auch einen Humpen Bier an den Kopf werfen und zum Teufel jagen. Vielleicht würde er auch morgen mit einem mächtigen Kater vom feiern aufwachen. Wer wusste schon was die Götter für ihn planten.
„Sinnlos sich darüber Gedanken zu machen...“, murmelte er vor sich hin. Der Satz war im letzten Jahr fast ein Mantra für ihn geworden. Brasa hatte einige male die Augen verdreht wenn er das leise an der Esse gesagt hatte. Zwerge hatte einfach eine andere Sicht auf die Dinge.
Der Mann seufzte einmal tief und machte sich auf den Weg. Die Nacht würde sicher kalt werden und er hatte wenig Lust auf eine weitere Nacht im Freien.

Der Weg führte ihn zum Stall der Taverne, wo ein ihm unbekannter Bursche die 2 Ackergäule versorgte. Offenbar war er sehr leise oder der Bursche einfach zu sehr in seine Arbeit vertieft. In jeden Fall erschrack er höllisch als er vom Pferd stieg und plötzlich im Tor der Scheune stand.
„Verzeihung....Herr“, stammelte er. „Ihr sucht eine Unterkunft für die Nacht..? Und ein Platz für euer Pferd..? Ihr seit am richtigen Ort, am besten, wenn ich das sagen darf. Ihr werdet weit und breit keinen besseren finden.“ Offenbar hatte er sich schnell wieder gefangen und kam auf ihn zu, um ihm das Pferd abzunehmen.
„Ich bin Darian und werde mich sofort um euer Pferd kümmern.“
Der Mann löste seine Tasche und Schwertgurt vom Sattel, und warf dem Jungen eine Kupfermünze zu, die er geschickt auffing.
„Es wäre schön wenn du sie gut versorgst. Der Weg war lang und anstrengend für uns beide.“ lächelte der Mann ihn an und ging in Richtung Taverne.
„Ähh...darf ich noch erfahren wessen Pferd ich hier versorge, Herr..? Nur falls jemand fragt..“
„Wirst du noch schnell genug erfahren, mein junger Freund...“

Castus ging zur Tür, holte ein letztes mal tief Luft, griff einmal unbewusst an die Kette mit den blau und weißen Perlen und betrat die Taverne....
...ich kann das erklären, Thorgrimm...

Fenja
Frischling
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Fenja »

Es war kalt. Die feuchte Nässe des Tages wandelte sich in leichten Frost.
Morgen früh würden sicher die Wiesen mit reif überzogen sein.
Fenja saß in der Taverne vor einem warmen Gewürzwein. Sie wartete auf Albert, wollte dieser sie nicht eigentlich hier treffen?
Die Tage waren kürzer geworden. Vor einer Weile war Samhain gewesen, eine Zeit in der sie ihre Familie immer sehr vermisste. Die Feste und Gebräuche ihrer Sippe fehlten ihr.
Aber ihre neue Familie die sie hier gefunden hatte, sie akzeptierten sie so wie sie war. Keiner stellte fragen, niemand würde es sich im Traum einfallen lassen zu sagen sie dürfe keine Waffe tragen als Frau.
Ein kurzer Blick zu ihrem Schwert, welches sie seit ihrer ersten reise nach Mitraspera begleitete. Auch die Dolche welche sie immer bei sich hatte waren ihr das ein oder andere mal schon eine große Hilfe gewesen.
Daheim wäre sie dafür bestraft worden, und hätte sich vor den Druiden und Clanchiefs rechtfertigen müssen.

Sie lächelte in sich. War es doch eine Fügung des Schicksals wie sie die Keiler getroffen hatte. Ein Glück das sie hatte, bei Ihnen bleiben zu dürfen und ein teil von ihnen zu sein.

Sie nahm einen großen Schluck des warmen Getränkes, es tat gut und wärmte von innen.
In der Tasche die neben ihr lag befand sich ein Buch, eines, welches sie erst vor nicht all zu langer Zeit erhalten hatte. Es war in einer Schnörkeligenschrift geschrieben und sie tat sich schwer damit es zu entziffern.
Jedoch wusste sie es waren einige Rezepte darin die ihr früher oder später sicher von nutzen sein konnten. Es würde nur etwas dauern bis sie sich an die Schrift gewöhnt hatte.
Wer weiß schon wann Albert hier ankam… sie nahm das Buch heraus und begann darin zu lesen. Die Kerze bot ausreichend Licht, sodass sie die Texte erkennen konnte. Vielleicht würde Hartwick ihr beim entziffern helfen können. Dies war schließlich sein Gebiet.
Wo waren die anderen Keiler eigentlich? Vielleicht würde der ein oder andere heute noch in der Taverne ankommen, um sich ein Bier zu genehmigen.
Fenja richtete ihren Blick weiter in das Buch.

Albert
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Albert »

"... gekommen bin. Nun was soll´s bald schon werde ich mich entscheiden müssen, auch wenn meine Entscheidung aus tiefstem Herzen schon steht, einen Schwur gegen einen anderen zu tauschen? Ist das wirklich Recht? "
mit diesem Satz hebt Albert die Feder aus seinem Tagebuch, streift die Tinte von der Feder, streut ein wenig Holzmehl über das Geschriebene und klappt das Büchlein zu.
Das Ende des Tages nähert sich, mit flinken Fingern baut Albert den Füllfederhalter auseinander und verstaut das Büchlein, Schreibgerät, Tintenfass und einen kleinen Klumpen schwarzen Maranth in seinem F eldtornister. Der Inhalt seines Kruges neigt sich dem Ende.
"Noch ein schnelles und dann ab ins Bett" murmelt er vor sich hin während er neben dem Holzschuppen rechts dem Eingang der Rotte unter einem Windgeschützten Erker im Schein einer Öllampe sitzend seinen Blick über das Anwesen schweifen lässt. Gerade in dem Moment, wo Albert sich auf den Weg zum Schankraum der Rotte machen möchte, damit Lina ihm ein letztes Bier für den heutigen Tag Zapfen möge sieht er eine Gestalt die Eingangstüre zum Schankraum öffnen.
Den Kopf eingezogen, bekleidet mit einem dunklen messingbeschlagenen Gambeson die Fasanenfeder durch den in die Taverne hereinwehenden Wind nach vorne gebeugt, schickt sich Castus an die Rotte zu betreten.
Ein Lächeln schiebt sich in das immer düstere Gesicht von Albert, während er sich erhebt. Die rechte Hand mit dem Bierkrug deutet In Castus Richtung (der Castus, der Albert mit in seine Heimat genommen hatte, der Albert gezeigt hat, dass es wahrlich Dinge gibt für die es sich zu Streiten lohnt, die mehr sind als Ruhm, Gold und das eigene Glück), die Linke reibt zermalenen Kohlenstaub durch sein Gesicht, ruft Albert quer über den Platz:" Castus! Hier hinten! Warte ich komme mit!"
Albert erhebt sich, packt seinen Tornister, die Öllampe und Wirft sich die Decke welche ihm als wärmendem Sitz gedient hat über die Schulter und läuft freudig auf Castus, welcher im Türrahmen steht zu.

Ulrich
Waibel
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Ulrich »

Severin wirft sich seinen Mantel um, schließt die Tür hinter sich und macht sich auf den Weg zur Rotte noch ein Bierchen bei der netten Lina zu trinken und das Kaminfeuer zu genießen. Da hört er Albert jemanden nachrufen der gerade in der Taverne verschwindet. Na dann sind ja auch schon ein paar andere dort. Und jemand neues! Neugierig macht er sich auf den Weg. Scheint ja etwas Abwechslung zu geben im vergleich zu den letzten verganagenen Tagen

Fenja
Frischling
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Fenja »

Als die Türe der Taverne sich öffnet richtet Fenja ihren Blick zur Türe.
ein freudiges Lächeln zeichnet sich auf ihren Lippen ab. die beiden Gestalten die die Taverne betraten erkannte sie sofort.
"Castus, Albert! seit gegrüßt" ihre Hand hebt sie zum Gruß in deren Richtung.
Sie klappt das Buch zu und steht auf. Geht den beiden ein paar Schritte entgegen um sie begrüßen zu können.

Castus
Keiler
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Castus »

Als Castus gerade eintreten will, hört er den Ruf von Albert. Ein erstes bekanntes Gesicht. Ein lächeln hellt seine Miene auf.
„Albert...schön dich zu sehen.“ Herzlich umarmt er den Freund. „Endlich wieder hier. Ich hab viel zu erzählen und du sicherlich genauso. In meiner Tasche hab ich noch was für dich und einen Gruß soll ich auch noch ausrichten. Laß uns drinnen weiter reden. Ich hoffe Lina`s Bier ist noch so gut wie ich es in Erinnerung habe...“
Daraufhin öffnet Castus die Tür und betritt mit Albert die Taverne...

Der Blick trifft sofort zuerst auf Lina, die ihn mit offenen Mund anstarrt und dann gleich auf Fenja, die sofort aufsteht und zu ihnen kommt. Auch sie wird heftig von Castus gedrückt. Der nächste Weg führt ihn zur Theke der Rotte und zu Lina, die ihn ebenfalls umarmt und, so scheint es wenigstens, fasst nicht mehr loslassen möchte. Von den leisen Worten der beiden, verstehen die anderen nur Bruchstücke.
„...hoffe du hast Geld....noch mindestens 5 Silber offen....und Zinsen...“
Castus scheint es vor Freude die Sprache verschlagen zu haben. Als Lina ihn wieder loslässt, stammelt er eine Entschuldigung und nestelt an seine Börse herum. Einige Münzen wandern in Linas Hand und gleich darauf ein Kuss auf Castus Wange.
„Schön das du noch am Leben bist...“, fügt sie lächelnd hinzu. „Daraufhin gibtst du doch einen aus, oder nicht..?“
Noch während sie sprach, griff sie bereits nach dem ersten Krug und begann ihn zu füllen.
`Genauso geschäftstüchtig wie eh und je`, dachte er und ging zu Fenja und Albert zurück, die sich bereits an den Tisch gesetzt hatten...
...ich kann das erklären, Thorgrimm...

Ulrich
Waibel
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Ulrich »

Severin betritt den Schankraum und schließt die Tür hinter sich damit der inzwischen eisige Wind draußen bleibt. "Rofa zum Gruße Brüder und Schwestern!" Er nimmt seinen Mantel ab, legt ihn an einen freien Platz und geht zu Lina um sich etwas zu trinken zu bestellen

Fenja
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Fenja »

Fenja erwidert die herzliche Umarmung von Castus und anschließend drückt sie Albert an sich. "schön das du hier bist. Lass uns hinten am Tisch platz nehmen.Ich hab schon einen warmen Gewürzwein. den kann ich dir empfehlen." lächelt sie Albert freundliche an.
Während Castus sich auf zu Lina macht geht Fenja zurück zu ihrem Tisch. Kaum hatte sie platz genommen wurde die Tür der Taverne erneut geöffnet.
Den Gruß welcher von Severin ausgesprochen wird entgegnet Fenja mit einem nicken.
"Albert, erzähl, was hat dich so umher getrieben?"

Gerhard
Hauptmann
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Gerhard »

Die Sonne ist schon einige Zeit am Himmel verschwunden und der Hauptmann denkst sich, dass die Arbeit nicht weglaufen wird und morgen ein guter Tag sein sollte, diese zu beenden. Im Schankraum scheint schon einiges los zu sein. Er geht rüber und kann seinen Augen kaum glauben. "Castus, schon dich zu sehen - hättest ja wenigstens mal schreiben können."
Der Hauptmann sorgt für dich; fürchte dich nicht !!!!

Thorben
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Thorben »

Thorben saß etwas abseits, das Buch der Heiligen vor sich aufgeschlagen. Er dachte bei sich „Wie oft wohl muss man das, was man weiß, noch einmal in Gedanken drehen und wenden oder sogar wieder neu lernen, wieder und wieder entdecken? Wie viele Verkleidungen muss man von Worten und Taten und Geschichten abreißen, bis man wirklich alle Dinge bis auf die Knochen versteht?" Bei dem Wort Knochen dachte er an den Schädel. Wie oft hatte er diesen gedreht und gewendet? Wie oft an das im Hochbruch erlebte zurück gedacht? Wie oft Rofas Lehren gewälzt ohne schlauer geworden zu sein. "Bei Rofa! Reicht überhaupt eine Lebenszeit dafür aus, alles zu verstehen?“

Die Kerze, die ihm Licht spendete, flackerte durch den Luftzug, den die Eintretenden verursachten. Irritiert klappte er das Buch zu und blickte zu den Neuankömmlingen.
Keiler die hard!

Eric
Spieß
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Eric »

...Der Spieß fluchte über die scheiß Kälte - warum mußte er auch noch so spät hinaus in den Wald! Und das ohne den treuen Gambi, den er auf Reisen für gewöhnlich anhatte. Offensichtlich taugte er nicht zum Zivilisten.

"Es wird Zeit für nen warmen Met an Linas Feuer" murmelte Erik. "Vielleicht ist auch der Hauptmann und der Wai... (er stockte - noch immer hatte er den Tod seines alten Freundes und Offizierskameraden Ulrich nicht überwunden. Sie kannten sich schon, bevor sie den roten Eber trugen, hatten mit Krümel in Quirin die Kriegerausbildung gemacht - allesamt grün hinter den Ohren!). ...schon in der Taverne um die Reisen und anstehenden Feldzüge im neuen Jahr zu besprechen".

Es gibt viel vorzubereiten nach diesem langen Jahr des Wartens in Niederwern. Sobald der Schnee taut, brechen wir hoffentlich auf um Krümel da raus zu holen! "Nicht noch ein Freund", Eric richtete sein Barett, ballte die Fäuste und legte einen Schritt zu als er an den warmen Met in der Rotte dachte... die Lichter der Fackeln und Feuerkörbe der kleinen Siedlung konnte er bereits in der Ferne sehen...
Ritter kämpfen für die Ehre, Söldner kämpfen für Gold - jeder halt für das was er nicht hat!

Roland
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Roland »

Wortlos und mit starrer Miene ging Roland in seiner Küche auf und ab. Das warten viel ihm schwer in diesen Tagen. Sein Blick viel einmal mehr auf den Räucherofen ... Wenn wir schon losziehen dann wenigstens mit ausreichend Verpflegung.
Ein Geruch von Schinken un Räucherfisch lag in der Luft.
... Ich konnte nicht da sein ... Das passiert mir nicht nochmal ...
Er griff nach einer verkorkten Flasche und nahm einen großzügigen Schluck vom selbstgebrannten.Er nahm sein Buch und begann erneut die Vorräte zu zählen. Schinken, Käse, Rauchfleisch, geräucherte Würste, Verbände. Wieder und wieder zählte er bis am Boden der Flasche angekommen war. Mittlerweile waren die Fische und der Schinken wohl auch fertig. Kurz notiert und aufgehangen.
Dann war es das wohl auch für heute ... ein Reiter, in hier, in dieser Jahreszeit ... seltsam.
Er Griff wieder nach der Flaschem und stellte fest, dass diese leer war. Fluchend griff er nach seinem Gürtel und seinem Hammer warf sich den Umhand über ... gehen wir mal zur Taverne, scheint ja einiges los zu sein ...
Nach dem schließen der Tür entrichtet er ob der derdammten Kälte eine eher unschöne Schmähungen an den Ausgestossenen und macht sich auf den Weg zur Rotte. Noch ein paar Bier können nicht schaden.
Auf dem Weg sieht er eine fluchende Gestalt auf sich zukommen.
Die Stimme, rote Haare ... Spieß ... Bei Gudruns fettem Arsch ... hat du etwa den gleichen Weg? ...
Dat is a anständige Stroß ... hier wird net jerannt!

Castus
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Castus »

Nachdem sich Castus mit einem Krug Bier zu Albert und Fenja gesetzt hat, nimmt er erstmal einen großen Schluck und lehnt sich zurück. Endlich wieder hier zu sein. Es wird recht schnell offensichtlich, das er sich wohl fühlt. Nach einigen Worten mit den beiden, beginnt er in seiner Tasche zu wühlen und holt eine Flasche mit einer weißen Flüssigkeit hervor...
 "Castus, schön dich zu sehen...hättest ja wenigstens mal schreiben können."
Die Flasche fällt um ein Haar zu Boden und Castus wirkt fast wie ein ertappter Junge, der heimlich am Honigtopf genascht hat.
„Hauptmann...ich...ääähhhh...war ziemlich beschäftigt. Bei einem Schluck „Vardas Kuß“ kann ich ja erzählen was mir so passiert ist. Könnte länger dauern. LINA.!!!“
Er winkt in ihre Richtung um Bier zu ordern...
„Vielleicht sollten wir ein paar Tische zusammenschieben. Dann muß ich nicht alles immer wieder erzählen...“
...ich kann das erklären, Thorgrimm...

Ulrich
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Ulrich »

Severin nickt seinem Ordensbruder zu "na dann lass uns mal den Tisch rübertragen"

Thorben
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Re: Die letzten Tage des Jahres....

Beitrag von Thorben »

Stumm und etwas abwesend blickt Thorben Severin an. Dann klärt sich sein Blick und er sagt, "Aber gerne doch, Bruder." Thorben räumt seine Sachen vom Tisch, legt alles auf einen leeren Stuhl und packt den Tisch mit an. "Neue Geschichten sind immer willkommen und sie Freunden am warmen Herdfeuer zu erzählen ist, wie wir wissen, sehr rofagefällig.
Keiler die hard!

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